Aktualisiert am 22. Mai 2021 | FILM

REVERSIBLE

fragile structures
Film | 16min | Splitscreen
Tanz & Tagtool: Bea von Schrader und Dieter Puntigam
Musik: Katharina Hofbauer und Verena Zeiner
Film: Daphne von Schrader
Lichtloop Technik: Marcus Saravia
Sounddesign: Tucherl
Produktion: Urhof20 - Kunsthaus G.a.S.
©2020

 


Bereits im Namen dieses live-Filmprojektes, welches im Mai 2020 entstand, lässt sich die zentrale Frage ablesen. Im Bewusstsein sich verändernder Strukturen stellten sich Fragen wie:

Wie viel Fragilität brauchen Strukturen?
Gibt es Fragilität ohne Struktur und umgekehrt?
Was könnte Struktur von Fragilität gewinnen?
Kann Fragilität zu strukturellen Veränderungen führen und wie?
Ist Fragilität ein Strukturfehler?

Behandelt wird also die Gegenüberstellung von Struktur und ihre Veränderung; denn der Wandel ist
ein zentraler Begriff im aktuellen Zeitgeschehen.

Es ist eine Versinnbildlichung über die Wichtigkeit zu sich selbst zu stehen, sein Gesicht zu wahren,
wenn die Zukunft an die Tür klopft.

 


Was sich allerdings letztlich als Essenz dieser Arbeit durchgesetzt hatte, war der Satz:

"I can't breathe"

...als Schrei dieser Welt, dieser Erde, seinen Wäldern und Ozeanen,
der Corona-Erkrankten und der Maskenträger,
der weltweiten Anti.Rassismus-Bewegung,
der ertrinkenden Flüchtlinge im Mittelmeer,
der ermordeten Frauen im Jahr 2020,
der vergewaltigten Kinder im Namen der Kirche,
als Stimmen eines Volkes angesichts der politischen Korruption und Lügen.

 


Der Film wurde bei LANGE NACHT DER IDEEN gezeigt - Konferenz zu Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch : EUROPÄISCHE INTERVENTIONEN – NAVIGIEREN DURCH PLURALISTISCHE GEWÄSSER.