Aktualisiert am 09. September 2021 | KONZERT, PERFORMANCE, AUSSTELLUNG

Tribute to Ligeti

Residency – Konzert – Performance – Ausstellung – Gartenempfang

31. Juli 2021, 20:00 Uhr

LIVESTREAM während der Veranstaltung


... aus der Serie "PionierInnen zeitgenössischer Komposition" - Teil 8
... aus der Veranstaltungsreihe Salon21

mit
Albert Mühlböck
Klavier
Bea von Schrader Tanz
Dieter Puntigam Live - Lichtmalerei



TAsten, TAnz & TAgtool

Seit 2014 widmen die 3 KünstlerInnen jährlich ein Projekt ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit PionierInnen zeitgenössischer Musik. In der diesjährigen, bereits 8. Ausgabe dieser Reihe, werden ausgewählte Werke des österreichisch-ungarischen Komponisten GEORG ALEXANDER LIGETI, der im Juni 2021 seinen 15. Todestag hat, performativ aufbereitet und präsentiert.

Bea von Schrader sieht in der Auseinandersetzung mit dem Schaffen von Musikpionieren die Möglichkeit, Inspiration für den Umgang mit den wichtigen Fragen unserer Zeit zu erlangen und in der kompromisslosen Verbindung von Körper, Musik, Licht und Raum auch die Kraft dieser Pioniere in sich selbst zu entdecken.

 

 


... über die KÜNSTLER:

 

Albert Mühlböck

Der gebürtige Grünbacher Konzertpianist Albert Mühlböck lebt und unterrichtet bereits seit Jahren in Taiwan. Er studierte Klavier und Klavierpädagogik bei Hildegard Kugler am Bruckner Konservatorium in Linz (jetzt Anton Bruckner Privatuniversität), an der Wiener Musikhochschule bei Alexander Jenner (jetzt Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien) und am College-Conservatory for Music in Cincinnati(USA) bei Eugene Pridonoff, wo er 2012 den Titel Doctor of Musical Arts erwarb.

Zahlreiche Konzerte als Solist und Begleiter von Musikern und Sängern und als Gründungsmitglied des "Trio Impossibile" führten in durch Österreich und ganz Europa, in die Steinway Hall New York City, nach Hanoi(Vietnam), in die Bejing Concert Hall (China) und als Solist im 3. Klavierkonzert von Rachmaninoff in die Shenzhen Concert Hall (China), Klaviersolokonzerte auch im neuen Opernhaus von Taichung, National Concert Hall Taipei (Taiwan) und Konzerte mit dem Artsblooming Ensemble (Taiwan). 2018 auch Klavierduokonzerte auf zwei Klavieren mit Hironori Nakajima in Japan, Taiwan und Wien. 

In der Urhof20 Reihe "PionierInnen zeitgenössischer Musik" spielte der Pianist Werke von John Cage, Terry Riley, Tan Dun, Werner Schulze, Josef Matthias Hauer, Sofia Gubaidulina und Les Six in Zusammenarbeit mit Tanz und Tagtool.

 

Bea von Schrader

Bea von Schrader hat bereits als Kind ihre Berufung zum Tanz entdeckt. Neben dem klassischen Ballettunterricht war es aber vor allem der moderne AUSDRUCKSTANZ, dem sie sich schon früh verschrieben hat – u.a. nach dem Vorbild der 1927 verstorbenen US-amerikanischen Tänzerin und Choreographin Isadora Duncan und ebenso inspiriert von Butoh, einem revolutionären „Tanztheater ohne feste Form“, das seine Ursprünge in Japan nach dem 2. Weltkrieg hatte.
Seit 2004 findet eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Bea von Schrader und Dieter Puntigam statt. Neben zahlreichen Auftritten in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Taiwan gründete und leitet Bea von Schrader seit 2008 den URHOF20, das Zentrum für Performancekunst in Grünbach am Schneeberg. In diesem baulichen Juwel aus den 1920er Jahren ist ihr Zuhause und dort forscht und arbeitet sie im Zusammenwirken mit Dieter Puntigam und immer neuen KünstlerInnen und Kunstrichtungen an einer ständigen Weiterentwicklung der Performance-Kunst.


Dieter Puntigam

Dieter Puntigam hat an der Academy of Visual Arts in Leipzig Malerei und Grafik studiert. Der Bogen seines Schaffens spannt sich dabei vom klassischen Tafelbild über Wandmalerei bis hin zur Performance. Das TAGTOOL wurde 2008 in Tulln entwickelt. Dieter Puntigam projiziert seine live ausgeführten Zeichnungen spektakulär als „Lichtspiele“ in den Raum. Sein Stil fordert dazu auf, ohne Berührungsängste das Schauen und Staunen (wieder) zu erlernen und in die Welt der Kunst einzutauchen.

 


..... zum PROGRAMM

Klavierkonzert

"In dem Konzert werde ich drei Komponisten und Stile (Barock, Romantik und Modern ) direkt und abwechselnd gegenüberstellen, so dass die Verschiedenheiten, aber bei genauerem Zuhören auch die Gemeinsamkeiten zur Geltung kommen."   -   A. Mühlböck

 

Johann Sebastian Bach
                      Prelude und Fuge C-Dur aus dem Wohltemperierten Clavier I, BWV 846


Frederick Chopin - György Ligeti                        
       12 Etüden Op, 10 Ausgewählte Etüden von György Ligeti
                                                 
                      No. 1, C-Dur
                      No. 2 a-Moll Etude
                      No. 3 Touches bloquées (György Ligeti)
                      No. 3 E-Dur
                                                 
                      No. 4 cis-Moll
                      No. 5 Ges-Dur Etude
                      No. 10 Der Zauberlehrling (György Ligeti)
                      No. 6 es-Moll

                      No. 7 C-Dur Etude
                      No. 2 Cordes à vide (György Ligeti)
                      No. 8 F-Dur
                      No. 9 f-moll

                      No. 10 As-Dur
                      No. 11 Es-Dur Etude
                      No. 6 Automne à Varsovie (György Ligeti)
                      No. 12 c-moll

 

Performance


György Ligeti

                      Musica ricercata
                      Sostenuto – Misurato – Prestissimo
                      Mesto, rigido e cerimoniale
                      Allegro con spirito
                      Tempo di valse (poco vivace – « à l'orgue de Barbarie »)
                      Rubato. Lamentoso
                      Allegro molto capriccioso
                      Cantabile, molto legato
                      Vivace. Energico
                      (Béla Bartók in Memoriam) Adagio. Mesto – Allegro maestoso
                      Vivace. Capriccioso
                      (Omaggio a Girolamo Frescobaldi) Andante misurato e tranquillo

 

 

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