Zwischen Klang, Körper und Bild
fluid frame
fluid frame ist ein fortlaufendes Performanceformat von Gina Schwarz (Kontrabass), Bea von Schrader (Tanz) und Die.Puntigam (Tagtool).
Im Zentrum steht die Erforschung von Zwischenräumen als Resonanzräume – Bereiche, in denen sich Verbindungen zwischen Klang, Körper, Material und Bild entfalten und transformieren.
Eine transluzente Folie durchzieht den Raum. Sie spannt sich, gibt nach, bewegt sich – ein atmendes Element. Sie trennt und verbindet zugleich, trägt Projektionen und wird selbst zum Klangkörper: Berührung und Reibung erzeugen Geräusche, die sich mit dem Kontrabass verweben. In ihrer Oberfläche entstehen Lichtspuren und Bilder, die an Wasser erinnern – an Strömungen, Tiefe, Fragilität.
Klang, Körper und Projektion stehen in Beziehung. Die Musikerin bewegt sich mit und durch ihr Instrument, das Teil der räumlichen Choreografie wird. Der Körper ist Medium – durchlässig, aufnehmend, weiterleitend.
Visuelle Spuren entstehen durch Live-Zeichnung und Kamera: Ausschnitte des Geschehens tauchen an anderer Stelle im Raum wieder auf. Bilder erscheinen, überlagern sich, verschwinden.
Ein atmendes Gefüge.
Ein Geschehen im Dazwischen.
fluidframe
© Margret Kraus