Aktualisiert am 15. September 2026

KUNSTLABOR

Das Kunsthaus Urhof20 versteht sich als Labor für zeitgenössische Performancekunst – als Ort, an dem künstlerische Prozesse entstehen, erprobt und weiterentwickelt werden können. Residencies, Recherchephasen und kollaborative Formate bilden ein zentrales Forschungsfeld des Hauses und finden regelmäßig im Austausch mit internationalen Künstler:innen statt.

Im Zentrum steht Performance als offenes künstlerisches Feld, in dem Körper, Klang, Bild, Live Visuals, Material und Raum miteinander in Dialog treten. Die Arbeiten entstehen in Echtzeit und entwickeln sich aus der unmittelbaren Kommunikation der künstlerischen Medien.

Das historische Haus, seine Architektur und die umgebende Landschaft sind dabei nicht nur Schauplatz, sondern Ressourcen der künstlerischen Forschung. Arbeitsphasen können in öffentliche Präsentationen, Performances, Installationen oder andere Formen des Austauschs münden und ermöglichen dem Publikum Einblicke in Kunst, während sie entsteht.
 


Wiederkehrende Residencies & Forschungsformate

tanz&tagtool
Seit 2008 entwickelt tanz&tagtool Arbeiten zwischen Tanz, Live-Lichtzeichnung und Musik. Wechselnde Kooperationen mit Musiker:innen und Komponist:innen sowie unterschiedliche musikalische Genres – von Melissa Coleman, Elisabeth Harnik und Gina Schwarz bis zu Pionier:innen der elektronischen Musik – öffnen immer neue Forschungsfelder.

TAsten TAnz & TAgtool (TATATA)
Seit 2014 widmet sich TATATA Pionier:innen der zeitgenössischen Komposition des 20. Jahrhunderts. Ausgewählte Werke werden am Klavier interpretiert und in der Begegnung mit Tanz und Live-Lichtzeichnung performativ neu gelesen.

ECHO NATURE STAGE
Die internationale Residency untersucht die Beziehung von Performance und Landschaft und bezieht die Natur als aktive Ressource in den künstlerischen Prozess ein. Körper, Wahrnehmung und Umgebung bilden den Ausgangspunkt gemeinsamer Recherche.

MØNTAGE CAMP
Das kollaborative Research-Festival konzentriert sich auf elektroakustische und experimentelle Musik in Verbindung mit Visuals und Performance. Workshops, Sessions und offene Arbeitsformate schaffen Raum für Austausch, gemeinsames Experimentieren und die Weitergabe von Wissen.

Darüber hinaus öffnet das Kunsthaus Urhof20 seinen Forschungsraum regelmäßig über Open Calls für weitere Residencies. Auch Künstler:innen mit eigenen Projekten nutzen das Haus für Recherche- und Entwicklungsphasen und finden hier Zeit und Raum, neue Arbeiten zu erproben und weiterzuentwickeln.