Aktualisiert am 14. März 2026  | ART & RESEARCH CAMP

Interdisciplinary Art & Research Camp

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MØNTAGE CAMP

7.–16. August 2026

Das MØNTAGE CAMP ist ein zehntägiges Art-&-Research-Format für elektronische Klangkunst, Sound Art, medienübergreifende Improvisation und performative Praxis. Für die Dauer des Camps verwandelt sich das Haus in einen offenen Laborraum, in dem Künstler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam forschen, experimentieren, scheitern und entwickeln.

Seine Wurzeln hat das MØNTAGE CAMP in der Wiener Reihe Klub Montage, die über mehrere Jahre kollektive Echtzeit-Kompositionen und offene Improvisationsformate ermöglichte. Aus dieser Praxis entstand ein kuratorisches und methodisches Fundament, das auf offene Zusammenarbeit, Experimentieren und kollektives Lernen setzt.

Praxis · Prozess · Performance

Im Zentrum des Camps steht das gemeinsame Arbeiten:
tägliche Sessions, selbstorganisierte Formate, Workshops, Gesprächsräume und offene Improvisationen. Die Teilnehmer:innen bringen ihre eigenen Instrumente, Werkzeuge und künstlerischen Zugänge ein und entwickeln daraus individuelle wie kollektive Arbeiten.

Die Woche mündet in einen öffentlichen Präsentationsabend, der die entstandenen Prozesse in einer performativen Assemblage sichtbar und erfahrbar macht.

Formate & Struktur

  • Tägliche Montage Sessions
    Offene Abendformate für Improvisation, Experimente und erste Präsentationen.
     
  • Hackboard
    Eine Plattform für selbstorganisierte Workshops, Wissensinputs und Sessions:
    Alle können von allen lernen.
     
  • Kuratiertes Workshop-Programm
    Mit eingeladenen Künstler:innen und Wissenschaftler:innen aus den Bereichen elektronische Musik, Sound Art und Medienkunst.
     
  • Rauschtauschtisch
    Eine temporäre Tausch- und Weitergabebörse für Synthesizer, Geräte und Werkzeuge.


NEU 2026: Resonanz · Körper · Aneignung

In der Ausgabe 2026 erweitert das MØNTAGE CAMP seinen Fokus in Richtung Körper, Bewegung und performative Klangpraxis – inspiriert vom Jahresthema (RE)SONANT MATTER).
Geplant sind u. a. eine eigene Bewegungsgruppe, körperlich-räumliche Improvisationsformate sowie ein thematischer Schwerpunkt zu Plunderphonics & künstlerischer Aneignung, zwischen Sampling, Appropriation und kritischer Klangpraxis

Eingeladene Künstler:innen (Auswahl)

  • Maja Osojnik – elektroakustische Musikerin & Komponistin
  • Angélica Castelló – Klangkünstlerin & Tape-Komponistin
  • Kasho Chualan – Produzentin & performative Musikerin
  • Stefan Voglsinger – Medienkünstler, Performer & Instrumentenbauer
  • Ursula Winterauer (Gischt) – Musikerin, Labelbetreiberin & Klangforscherin
  • Conny Frischauf – experimentelle Popkünstlerin & elektronische Musikerin


Öffentliche Präsentation

Freitag, 15. August 2026

Informationen, Anmeldung & weitere Hintergründe:
https://kmon.klingt.org/camp